Waschprogramm »Tägliche Wäsche«

Große Familien produzieren große Wäscheberge. So muss die Waschmaschine täglich laufen. Dies ist aber mit dem Waschprogramm »täglich« nicht gemeint. Sondern was ganz asiatisches.

Haier Daily Wash

Diese Waschmaschine von Haier bietet etwas, was in Europa eher unüblich ist: »Daily Wash«. Die Asiaten wissen gleich, um was es sich handelt, denn es gehört zu ihrer Alltagskultur.

In Asien – China und Japan – wird täglich die persönliche Unterwäsche und auch Oberbekleidung gewaschen. Meist sogar am frühen Morgen bevor man zur Arbeit geht. So tun es 80% der japanischen Hausfrauen bis heute. Es ist ein Kurzprogramm, um die Wäsche mal eben frisch zu halten. Durchaus verständlich, wenn man in einem Land wohnt, wo der Schweiß bei kleinster Bewegung nur so aus einem rinnt. Da fängt der Tag mit dem Wäschewaschen an – jeder.

Das »Tägliche Wäsche«/»Daily Wash« von Haier entspricht dem Waschprogramm »Auffrischen« noch am ehesten, mit dem man nur kurz getragene Wäsche wieder sauber bekommt. Nur kommt das »Auffrischen«-Programm in Europa eher selten zum Einsatz – in Asien dagegen eben täglich.

Veröffentlicht am 07.10.2011

Handwäsche mit Pömpel

In Krisenzeiten wie diesen blühen Selbstversorger-Ideen. Ziel ist es nach Möglichkeiten ohne Strom oder Haushaltsgeräte auszukommen. Am besten sein Leben so zu gestalten, dass sich jeder Einkauf von fertigen Produkten ganz erübrigt. Für die Selbstversorger – und alle, dies es mal ausprobieren wollen – ein Tipp: Handwäsche mit Saugglocke.

Die Saugglocke ist der Stampfer, mit dem man verstopfte Abflüsse oder Toiletten freistampft. Es ist der Gummisauger an einem Holzstiel. Im Volksmund heißt er auch »Pömpel«. Meist rot.

Für die Wäsche lohnt es sich einen neuen, sauberen zu nehmen, der noch nie eine Toilette gesehen hat. Für die Wäsche nimmt man einen Eimer, tut seine Wäsche rein, füllt Wasser hinein – aber nur soviel, dass die Wäsche gerade nass ist; und Waschmittel nicht vergessen –, nimmt den Pömpel und stampft die Wäsche sauber. Nach fünf Minuten – oder gar weniger – sind die Klamotten tatsächlich rein. Kein Joke.

Für ein perfektes Waschergebnis kann man die Wäsche vor dem Stampfen halbe Stunde lang einweichen lassen. Und beim Spülen verfährt man wie beim Waschen: sauberes, frisches Wasser rein, stampfen, Wasser wechseln. Solange bis das Wasser klar ist. Wenn man keine Eimer hat: Das ganze lässt sich auch im Waschbecken machen.

Die Methode ist nicht neu. Schon früher gab es Wäschestampfer dieser Art. Damals allerdings aus Metal. Und die Methode ist auch nahe liegend. Auch während der Handwäsche mit der Hand versuchen wir das Wasser durch die Kleidung durchzudrücken. Nur ist der Stampfer effektiver und schneller.

Wer sich als Selbstversorger versuchen will oder keine Waschmaschine besitzt, kein Bock auf Waschsalon hat aber trotzdem in sauberen Klamotten durch die Gegend laufen will, für den ist die Methode perfekt.

Hier auf dem Video kann man in etwa sehen wie das ganze geht. Der Typ tut sich zwar etwas schwer und der Deckel ist völlig überflüssig – aber das Prinzip sollte klar sein.

Veröffentlicht am 06.10.2011

Big Brother mag SmartGrid

SmartGrid ist der neue Stromzähler, der den Kunden schmackhaft gemacht werden soll. Dank einer Datenverbindung zum Stromversorger kann der Zähler den Haushaltsgeräten mitteilen, wann der Strom besonders günstig ist. Dies nur als Intro, als Vorwort, damit ihr wisst, um was es sich beim SmartGrid handelt.

Nun messen diese neuartigen Stromzähler den Verbrauch an Strom sekundengenau. Und hier liegt ein – hm – gefährliches Potenzial. Denn damit lässt sich sogar feststellen, welches Fernsehprogramm die Kunden geguckt haben oder gerade gucken. Wie das im Detail geht? Nun, der Fernseher verbraucht nicht gleichmäßig Strom. Werden auf dem Bildschirm dunkle Bilder dargestellt, verbraucht der Fernseher weniger Strom; bei hellen Bildern etwas mehr. Der Unterschied ist zwar nicht groß, reicht aber aus, um das Muster des Stromverbrauchs mittels Abgleich einem Fernsehprogramm zuzuordnen.

Die SmartGrid-Zähler werden auch »Intelligente Stromzähler« genannt. Und die Abkürzung »CIA« bedeutet »Central Intelligence Agency«. Jetzt wisst ihr wie das »intelligent« in »Intelligente Stromzähler« gemeint ist. ;)

Veröffentlicht am 06.10.2011

Fahrrad-Trikot von Miele

Wenn ich Fahrrad fahre, dann Stilecht im Miele-Trikot.

Fahrrad-Trikot von Miele

Diese Verbindung ist weniger absurd als mancher denkt. Denn bis in die 50er/60er Jahre hat Miele auch Fahrräder produziert. Und allerlei fahrbares Zeug wie Motorräder und sogar Autos.

Veröffentlicht am 05.10.2011

Calgon-Garantie

Der Hersteller von Calgon – Reckitt Benckiser – ließ sich die Tage eine besondere Werbeaktion für den Hauseigenen Wasserenthärter einfallen. Die Aktion ist originell und unbedingt berichtenswert. Denn wer Calgon kauft, dem spenden Reckitt Benckiser eine Versicherung für die Waschmaschine – eine verlängerte Garantie.

Diese Versicherung trägt alle Reparaturkosten, die aufgrund von Kalkschäden entstanden. Zusätzlich trägt die Versicherung alle Reparaturkosten, die durch Materialfehler entstanden – allerdings erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistungsfrist. Also nach der gesetzlich vorgeschriebenen Garantie-Zeit.

Um diesen extra Versicherungsschutz seitens Calgon zu erhalten, darf die Waschmaschine nicht älter als 12 Monate sein. Die Versicherunsprämie »entrichtet« man so zu sagen mit dem Kauf von Calgon-Produkten. Es reicht schon, wenn man zwischen August und dem Ende des Jahres 2011 deren drei käuflich erwirbt.

Die Versicherung wird aktiviert, wenn man die Kassenbons, die den Kauf von drei Calgon-Produkten (Tabs, Pilver oder flüssig) nachweisen und zusätzlich die Rechnung zu der Waschmaschine zu Calgon schickt. Die genauen Bedingungen sind hier nachzulesen: http://www.calgon.de/garantie/

Wer ohnehin Calgon wegen des hohen Wasserhärte-Grades kauft, der profitiert natürlich durch die extra Garantie. Wer Calgon eher sporadisch zusätzt, sollte sich die Kosten/Nutzen-Rechnung mit spitzer Feder durchführen. Vielleicht lohnt es sich. Ein vorheriger Test der Waseerhärte ist aber empfehlenswert, um festzustellen, ob Calgon überhaupt von Nutzen ist. Über einen geeigneten Teststreifen für den Wasserhärtetest habe ich bereits im früheren Post berichtet.

Die Aktion mit der Calgon-Garantie finde ich durchaus pfiffig. Da durch den Zusatz von Wasserenthärter die Kalkschäden eher wenig wahrscheinlich sind, können hier nur wenige Kosten für den Hersteller von Calgon entstehen. Höchstens die Materialfehler – für die auch die Extra-Garantie gilt – bergen ein gewisses finanzielles Risiko. Dafür bekommt Calgon Aufmerksamkeit. Ist auch was feines.

Es wird ein Kampf geführt um den Wasserenthärter. Zunehmend setzen die Waschmittelhersteller ihren Produkten Mittel zu, die einen zusätzlichen Einsatz vom Wasserenthärter überflüssig machen sollen. Darunter leidet der Absatz von Antikalk-Tabs. Zum Beispiel von Calgon.

Veröffentlicht am 28.09.2011

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