Direct Drive Motor von LG

LG baut Waschmaschinen mit sehr großem Fassungsvermögen bis 12 kg und fährt der Konkurrenz in diesem Punkt davon. Möglich wird diese Entwicklung im großen Maße durch den kleinen aber starken »Direct Drive« Motor, der so klein ist, dass die Waschtrommel eben diese gigantischen Ausmaße erreichen kann.

Auf der IFA war der Motor zu bestaunen:

Direct Drive Motor

Es ist schon beachtlich, was in den letzten Jahren an Fortschritten bei den Motoren kamen. Dabei hat die kompakte Bauweise des Motors noch andere Vorteile. So läuft der Motor leiser und ruhiger als die alten Motoren es konnten. LG verbindet den Motor zusätzlich direkt mit der Trommel, was den Antriebsriemen überflüssig macht. In den alten Waschmaschinen war eben dieser Antriebsriemen oft das, was am häufigsten kaputt ging und viel Ärger machte. Diese Zeiten sind bei LG und anderen modernen Maschinen passe.

Zu finden ist der »Direct Drive« Motor in den großen Waschmaschinen von LG, wie der LG F1495BD mit 12 kg Fassungsvermögen, der LG F1443KD mit 11 kg. Und natürlich auch in den kleineren. Erkennen lässt dies an der Aufschrift »Direct Drive« auf der Waschmaschine selbst. Hier greift das Unwesen um sich, das wir schon aus der Unterhaltungselektronik her kennen: Jede Funktion wird auch prompt auf die Vorderseite der Geräte gedruckt. Bei den Waschmaschinen geschieht dies – Gott sei Dank – noch dezent in unauffälligen Farben.

Noch ein entscheidender Vorteil blieb unerwähnt: Durch die Laufruhe der neuen Motoren – auch beim Schleudern – sind die neuen Waschmaschinen mittlerweile so Vibrationsarm, dass sie sich auch als Einbaugeräte in der Küche aufstellen lassen können. Zwar bietet LG nicht diese Möglichkeit – soweit mir bekannt ist –, aber Miele tut es und hat eine Serie an Waschmaschinen aufgelegt, die in der Küche voll integrierbar sind wie es auch bei Geschirrspülern der Fall ist.

Veröffentlicht am 19.09.2011

Fundstück AEG Lavamat LN 58459 und Lavatherm TN 55460

Wir waren letzten Monat in Dänemark und haben uns für die zweite Urlaubswoche ein schönes Haus an der Ostsee genommen. Zum Ausspannen und chillen. In diesem Ferienhaus stand ein Waschturm aus AEG Lavamat LN 58459 und AEG Lavatherm TN55460. Da es schon unsere zweite Urlaubswoche war, haben wir genug Testmaterial gehabt, um beide Geräte zu benutzen. Was wir dann auch taten.

Die Geräte waren schon paar Jahre alt. Also nix mit Display. Alles noch alte, bewährte Technik. Knöpfchen drücken und schon wird gewaschen. Nur, was soll man drücken, wenn die Knöpfchen lediglich mittels Piktrogramme beschriftet sind. Zum Glück gab es im Ferienhaus eine ganze Schublade mit Bedienungsanleitungen aller Geräte, die sich im Haus befanden. Die Bedienungsanleitung für die AEG-Geräte gab es aber nur auf Dänisch. Siehe Foto unten.

Aber eigentlich sind die Symbole selbsterklärend und so klappte die Wäsche ohne Probleme.

Zu den Geräten selbst

Sowohl die Waschmaschine wie auch der Trockner waren noch von der Art ohne Display. Einfach aber vollkommen ausreichend. Die Bedienelemente waren groß und funktionierten tadellos. Der Druckpunkt bei den Knöpfen war so gewählt, dass man wusste, ob der Knopf gedrückt war oder nicht. Zusätzlich gab es Feedback mittels kleiner LEDs. Das Waschprogramm und das Trocknerprogramm waren mit dem Drehschalter zu gewählen. Wie man das von den Geräten von vor zehn Jahren kennt, konnte man alles mit nur ein paar Klicks und Einstellung am Drehschalter schnell einstellen und die Maschine starten. Für den täglichen Einsatz gibt es nichts besseres. Klick, Klick, Start.

Wie oben schon erwähnt, standen die Geräte in einem Ferienhaus. Und für diesen Zweck waren sie gut gewählt: verständliche Bedienung – auch ohne Bedienungsanleitung, robuste Technik. Gebrauchsspuren hielten sich in Grenzen. Beide Geräte kommen aus der Zeit, wo »Weiße Ware« einen hohen Reifegrad erreichten. Danach kamen die Waschmaschinen mit Display und elektronischer Regelung. Ergo sind es Geräte, die man noch gut und gerne zehn Jahre problemlos betreiben könnte.

AEG Lavamat LN 58459 und Lavatherm TN 55460

AEG Lavamat LN 58459 Bedienungsanleitung in Dänisch:

AEG Lavamat LN 58459 Bedienungsanleitung

Veröffentlicht am 15.09.2011

Formil aktiv bei LIDL noch heute 20% billiger – 10.09.2011

Seit dem 5. September bis einschließlich heute, den 10. September 2011, bietet LIDL sein Waschmittel Formil aktiv 20% billiger an.

LIDL hat vielerorts noch bis 20 Uhr auf. Wer das LIDL-eigene Waschmittel ohnehin verwendet, für den ist heute die letzte Gelegenheit vom Angebot zu profitieren. Aber auch für alle andern lohnt es sich. Die Formil-Packung kosten 5,00 Euro – statt der üblichen 7,49. Somit kostet eine einzelne Waschladung gerade mal 8 Cent. Drin sind 6 kg. Diese reichen für 75 Wäschen. Da loht sich der Weg zum LIDL.

Veröffentlicht am 10.09.2011

TV-Sender mit eigenen Ständen auf der IFA

Ich war nicht der einzige auf der IFA. Neben anderen Besuchern tummelten sich auf Fernsehsender auf dem Gelände. Gesehen hab ich ARD mit dem rbb und N24. Auch n-tv hatte irgendwo den Stand – war mir aber nicht aufgefallen und auch die Leute ließen sich nirgendwo blicken. Vielleicht waren sie fußfaul.

Schon seit Beginn der IFA berichteten verschiedene Sender von der Messe. Ich hab im Fernsehen zwar nicht viel gesehen – ich war zeitweise im Urlaub –; was mir aber bei n-tv unangenehm aufgefallen ist, dass just dieser Sender permanent das gleiche wiederholt hat. Wie billige Lohnschreiber oder bezahlte Markschreier. So wurde ewig das iDos-System von Siemens immer und immer wieder erwähnt. Das iDos-System ist das automatische Dosiersystem für die Waschmaschine. Da kippt man Flüssigwaschmittel rein und die Maschine entnimmt bei jeder Wäsche nur soviel wie benötigt wird. Hier wurde wahrheitswidrig behauptet – und zwar mit Penetranz –, dass das iDos das erste Dosiersystem auf dem Markt sei. Das ist ausgemachter Blödsinn. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr. Sogar der »Billighersteller« Haier aus China offeriert so etwas.

Die Sender haben auf ihren Ständen ganze Studios aufgebaut, von denen sie von der IFA gesendet haben. Hier konnte man eine n kleinen Blick erhaschen, wie es beim Fernsehen so zugeht. Angefangen von der Technik – die schon beachtlich ist – bis zum Drumrum-Personal und auch den Moderatoren. Und natürlich wagten sich einige Teams auch in die Gänge und führten Interviews mit den Firmenvertretern. War spannend.

N24 im Studio …

IFA N24 Moderator im Studio

… und im Außeneinsatz

IFA N24 im Interview

ARD im Studio. Mit Kameras vom BR (Bayrischer Rundfunk) und Mikrofonen von rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg)

IFA ARD Studio

rbb-Sandmännchen

IFA rbb

Veröffentlicht am 08.09.2011

Besuch bei der IFA 2011

Die IFA – Internationale FunkAusstellung – findet jedes Jahr in Berlin statt. War anfangs lediglich der Unterhaltungselektronik und weitestgehend nur der Fernseh- und Radiotechnik für Konsumenten vorbehalten. Das hat sich in der letzten Zeit geändert und so findet man auf der IFA mittlerweile auch »Weiße Ware« und andere nützliche Haushaltsgeräte in den Messehallen.

Viele Geräte in unseren Haushalten sollten nach dem Wunsch der Hersteller miteinander verschmelzen. Ich hab schon mal hier in Blog über die Android-Waschmaschine berichtet, die per Touchscreen gesteuert wird.

Es hat also schon seine Berechtigung, wenn auf der IFA auch Haushaltsgeräte gezeigt werden. Die Grenzen zwischen der Geräten fallen, Smartgrid wird immer öfter in hochpreisige Geräte eingebaut. Viele Geräte lassen sich schlicht per iPhone – wie bei Miele InfoControl Plus – oder anderem Smartphone steuern.

Und so bin ich auf die IFA gefahren, um mir das ganze anzugucken. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Ich hab mit vor allem die Waschmaschinen angeschaut. Liegt nahe. Denn schließlich ist das hier ein Waschmaschinen-Blog. Die Hallen mit den Haushaltsgeräten haben mir die meiste Zeit geraubt. Und es gab viel zu bestaunen – allerdings nichts wirklich neues. Es waren viele namhafte Hersteller unter den Ausstellern vertreten: Miele, LG, Liebherr, Siemens, Bosch, AEG, Elektrolux, Gorenje, Zanussi – aber auch Haier. Zu jedem Hersteller kann ich was zeigen. Natürlich habe ich auch Fotos gemacht. Diese werde ich bei den Artikeln auch zeigen. Auch den Mister Lee, der die Deutsche Bügelmeisterschaft von DeLonghi begleitet hat, habe ich getroffen und konnte mit ihm eine wichtige Bügelfrage klären. Mehr in den nächsten Tagen.

Veröffentlicht am 07.09.2011

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