Golfballtaucher mit Waschmaschine

Auf dem Golfplatz sind Teiche wichtige Hindernisse, um das Parcours abwechslungsreich zu gestalten. Hier offenbart sich der naturnahe Ursprung des Golfs. Wasserhindernisse strukturieren die Bahn und werden von Golfern so gefürchtet, dass viele es vermeiden zu nah ans Wasser zu schlagen.

Und trotzdem landen viele Bälle im Wasser. Diese so versenken Bälle bieten Golfballtauchern eine nicht zu knappe Verdienstmöglichkeit. Denn die Zahl der Bälle, die im Jahr im Teich landen, kann locker vierstellige Beträge erreichen. Die herausgefischten Bälle werden dann verkauft – als gebrauchte – zum kleineren Preis.

Und raten mal womit die Bälle vor dem Verkauf gereinigt werden? Natürlich mittels einer Waschmaschine. Der normale Waschgang viel zu lang. Es reichen paar Minuten ordentliches Schwenken und Drehen, damit die Bälle sauber werden. Deswegen werden die Waschmaschinen umgebaut oder – ist heutzutage möglich – umprogrammiert.

Die Idee, die Waschmaschine zum Reinigen der Golfbälle zu benutzen, bietet sich geradezu an – und ist nicht neu. Bereits vor Jahrhunderten wuschen Bauern ihre Feldfrüchte mit beweglichen Bottichen. Es gab gar riesige Maschinen, die Zuckerrüben gereinigt haben.

Gerade da, wo Männer arbeiten, kommen Maschinen zu Einsatz – auch Waschmaschinen. Sogar lange bevor Waschmaschinen für die Wäsche benutzt wurden. Seit der Entwicklung einer praxistauglichen Waschmaschine für die Kleidung vergingen 100 Jahre bevor die Waschmaschinen sich in der Praxis durchsetzten, weil sich Frauen schlicht geweigert haben, die Maschine zu benutzen. Da haben die Männer nur den Kopf geschüttelt.

Veröffentlicht am 08.06.2012
Schlagworte: erfindung männer mitgewaschen

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