SE-CL331 – Waschmaschinenfeste Kopfhörer von Pioneer

Da landet manch Utensil unverhofft in der Waschmaschine. Pech, wenn es sich um ein elektrisches Ding handelt. Nicht so bei den neuen Kopfhörern von Pioneer. Diese sind bis zu einem Meter wasserdicht und überstehen auch eine Reinigung in der Waschmaschine unbeschadet.

Eigentlich sind die Kopfhörer für die sportlichen Genossen gedacht. Die geneua Bezeichnung der Neuerung ist auch passend: »Pioneer SE-CL331 Washable Inner-Ear Sports Earphones«.

Wer schwitzt oder viel in der Natur unterwegs ist, der wird die Waschbarkeit der Kopfhörer zu schätzen wissen. Ich empfehle diese gleich in der Hosentasche zu lassen und diese samt der anderen Kleidung in die Waschmaschine zu geben. So entfällt das lästige manuelle putzen.

Sachen gibt’s. Waschmaschinenfeste Kopfhörer von Pioneer für ca. $60.

Veröffentlicht am 16.06.2011

Lenor Waschmittel bei real

Während ich dies schreibe, ist auf dem Facebook-Profil von Lenor noch die Nachricht zu lesen: »... noch 15 Tage!«. Denn laut Procter&Gamble ist der Termin der Einführung des neuen Lenor Waschmittels offiziell für den 1. Juli 2011 angesetzt.

Nun kann man das Vollwaschmittel aber bereits bei real,- kaufen. Und das nicht nur in Form einer Probepackung, sondern in den üblichen Packungsgrößen.

Hier das Beweisfoto.

Lenor Waschmittel bei real

Das Foto habe ich auf die Schnelle mit meinem Handy geschossen. Deswegen die recht bescheidene Qualität. Näheres zum Lenor Vollwaschmittel habe ich bereits eben da geschrieben.

Der Preis ist dabei happig. Für die kleine Flasche mit 1,3 l Inhalt (ausreichend für 18 Waschladungen) muss der Käufer stolze 4,99 berappen. OK, Ariel ist ähnlich teuer. Die großen Flaschen für – 40 Wäschen – reißen ein Loch von 10,99 Euro in die Brieftasche.

Das Lenor Waschmittel gibt es in Pulver und flüssig. Jeweils für 18 oder 40 Wäschen. Vom Preis her gibt es bei Pulver und Flüssigwaschmittel keinen Unterschied. Auch die Variante Lenor Vollwaschmittel Color kostet exakte das gleiche.

Veröffentlicht am 16.06.2011

Weißrussland in Versorgungsnotstand

Weißrussland ist der letzte Staat nach dem sowjetischen Muster. Planwirtschaft ist das Paradigma, nach dem alle zu arbeiten haben. Es ist das System, zu dem sich auch Deutschland hinbewegt – wenn es nach den Grünen, SPD, Linke, eigentlich nach dem Willen aller deutschen Parteien geht.

Zurück zu Weißrussland: In eben diesem planwirtschaftliche geführtem Staat kommt es jetzt knüppeldicke. Die Versorgungslage ist mittlerweile so schlecht, dass seit dem 12. Juni 2011 Ausfuhrbeschränkungen erlassen wurden. Diese gelten mitunter auch für Waschmittel.

Weitere Güter, die von dem Exportverbot betroffen sind, sind: Fleisch, Zucker, Mehl, Kühlschränke, Zement, und Teigwaren.

Nochmal zur Planwirtschaft: Planwirtschaft liegt dann vor, wenn die Art und Weise der Produktion durch Gesetzte vorgegeben wird. Planwirtschaft regelt auch Mengen, Termine und Preise fest. Dass wir uns richtig verstehen: In Deutschland haben wir partiell Planwirtschaft. Und der Atomausstieg ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn der Staat die Verfügbarkeit eines Produktes gesetzlich festschreibt, dann ist es nichts anderes als Planwirtschaft. Auch die Subventionierung gehört in die gleiche Kategorie. Es muss nicht immer ein Zentralkommitee im Spiel sein – oder eine Diktatur – damit Planwirtschaft vorliegt.

Veröffentlicht am 15.06.2011

Lenor Vollwaschmittel Color

Procter&Gamble bringt den neuen Lenor Vollwaschmittel auf den Markt. Abgestimmt auf den Lenor Weichspüler werden drei Duftnoten angeboten: »Sommerregen und Weiße Lilie«,, »Sonnenstrahl und Orangenblüte« und »BlütenBouquet«.

Die ersten beiden sind reine Vollwaschmittel – und auch so ausgezeichnet. Die dritte Duftvariante ( BlütenBouquet) kommt als »Lenor Vollwaschmittel« mit dem Zusatz »Color« daher. Das macht mich etwas – oder besser gesagt: sehr stutzig. Denn rein Definition ist ein Vollwaschmittel kein Buntwaschmittel (Colorwaschmittel). Beide Bezeichnungen schließen sich gegenseitig aus.

Ein Vollwaschmittel zeichnet sich dadurch aus, dass er neben den üblichen Wasch- und waschaktiven Substanzen vor allem Bleichmittel und optische Aufheller hat. Ein Buntwaschmittel hat keine Bleiche und auch keine optischen Aufheller. Dafür werden den Buntwaschmitteln spezielle Substanzen (die s.g. Farbübertragungsinhibitoren) zugegeben, die das Abfärben verhindern.

Ein BuntVollwaschmittel hätte versucht Flecken zu bleichen und gleichzeitig(!) versucht zu verhindern, dass sie gebleicht würden. Ein Dilemma für ein Waschmittel.

Nun muss man wissen, dass das Bleichmittel normalerweise erst bei hohen Temperaturen seine Wirksamkeit entfaltet – ab ca. 60° C. Daher diese Einstellung auf den europäischen Waschmaschinen. Deswegen ist es sehr wohl möglich mit einem Vollwaschmittel (dem mit dem Bleichmittel) auch farbige Wäsche zu waschen ohne, dass sie ausbleicht. Es würde der »Farbschutz« fehlen, der im Buntwaschmittel vorhanden ist – aber es geht im Prinzip.

Vielleicht – ich sage bewusst : vielleicht – hat Procter&Gamble im neuen Lenor Vollwaschmittel Color es geschafft eine Substanz (einen neuartigen Farbübertragungsinhibitor) beizumengen, die das Abfärben der Kleidung bei niedrigen Temperaturen verhindert – und zurecht die Bezeichnung »Color« trägt – aber bei höheren Temperaturen unwirksam bleibt (oder wird). Vielleicht durch thermische Zerstörung. So einem Waschmittel könnte man auch sehr wohl Bleichmittel und optische Aufheller zusetzten – vorausgesetzt sie sind nur bei höheren Waschtemperaturen aktiv.

Momentan ist über Lenor Waschmittel nur wenig bekannt. Aber ich bin schon gespannt, was denn tatsächlich in der Neuentwicklung steckt. Vielleicht hat P&G tatsächlich etwas neues kreiert.

In der Mitte ist das hier behandelte neue Vollwaschmittel mit der Zusatzbezeichnung »Color«.

Veröffentlicht am 15.06.2011

Duftstoffe für den hellen Tag

Schon zum zweiten Mal hat die Firma Henkel den »Laundry & Home Care Research Award« vergeben. Dieses Jahr ging der Preis – satte 3000 Euro – an Frau Dr. Olga Hinze von der Uni Köln.

Frau Hinze forscht an ganz lustigen Duftmolekülen, die aufgrund ihrer Struktur nur am helligten Tage duften. Wenn sie dagegen im Dunkeln aufbewahrt werden, keinen Geruch verströmen.

Eigentlich sind solche Moleküle wie geschaffen für Düfte, die man bei Waschmitteln oder Weichspülern verwendet. Und so zeichnet Henkel folgendes Szenario, um die Welt vom Vorteil der neuartigen Duftstoffe zu überzeugen: Nach der Wäsche riecht das Wäschestück nicht, solange es im Schrank liegt. Erst beim Tragen, wenn Licht auf den Stoff fällt, entwickelt sich die gewünschte Duftnote. Natürlich, dies spart Duftzugaben oder macht den Duft länger verfügbar.

Aber was ist mit folgendem Szanario: Ich nehme mir ein frisch gewaschenes Hemd aus dem Kleiderschrank und ziehe es am Abend an, wenn ich in den Tanzschuppen gehe oder durch dunkle Gassen ziehe. Da müsste ich den fehlenden Duft durch noch mehr Deo kompensieren. Wo bleibt da die Ersparnis?

Veröffentlicht am 09.06.2011

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